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Golf als Werbeartikel, Werbegeschenk und Werbemittel.
Abschlag zum Werbegolf
Abends um halb zehn in Deutschland:
Fast alle Berufstätigen sind zu Hause oder zumindest auf dem Weg dahin… würde man denken. Doch ein kleiner Teil der Angestellten bleibt, mit Stöcken bewaffnet im Büro. Nein, nicht zum Verteidigen des Arbeitsplatzes, sondern zum Combat in Bürogolf. Dabei treffen sich Menschen in ihren Arbeitsräumen, um Bälle zwischen Papierkörben, Schreibtischen und Yukka-Palmen umherzuputten. Eine von mehreren Varianten und Parallelformen des klassischen Golfens.
Eine weitere unkonventionelle Art des Ballspiels ist Crossgolf. Es spricht eine ganz andere, junge Zielgruppe an, die sich in der rigiden Etikette und in edlen Anlagen nicht frei fühlt, sondern individuell und kreativ mit dem Spielregeln jonglieren möchte. Die „Halbstarken“ der Szene spielen überall dort, wo der Schläger schwingbar ist – von der Fußgängerzone über stillgelegte Braunkohleabbaugebiete bis hin zu Kiesgruben oder Abrissbirnen.
Wenn sich auch Büro- und Crossgolfer von der traditionellen Art des „grünen Sports“ eher distanzieren, belegen diese Ableger doch auch die ungebrochene Faszination fürs Golfspiel. Weltweit sind ca. 57 Mio. Golfer registriert, rund 30.000 Plätze stehen zur Verfügung. Schmidt und Kaiser stellten mit der Studie „Affinity Tracer Golf 2007“ heraus, was den Klassiker so attraktiv macht: Als besonders positiv empfinden die Rasensportler Outdoor- und In-Group-Feeling sowie Entspannung und das elitäre Image. Letzteres kann allerdings bei übertriebener Ausprägung auch als störend empfunden werden.
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Auf dem Green für Werbeartikel
Mit dem passendem Zubehör zur Golfart sorgen Unternehmen dafür, dass ihre Botschaft nicht als Air Shot verpufft, sonder „Green liest“ – was in der Golfersprache die Umschreibung dafür ist, den Ball mit einer bewusst gespielten Kurve auf die Reise ins Loch zu schicken. Ob Bälle, Tees oder Tücher, mit vielen Accessoires zur Begleitung von A wie Abschlag bis Z wie Zählspiel nähert man sich den Spielern aller Varianten an. Hochpreisige Werbeartikel wie Uhren, Caddies oder Bürosets mit dem exklusiven Image von Premium-Marken bleiben besonders guten Kunden vorbehalten – für eine Hole-in-One-Werbung ohne Streuverluste.
Mit gezieltem Einsatz schleust man die Zielgruppe entspannt bis zum 19. Loch und widerlegt Martk Twains Definition, denn Golf lässt sich wirklich nicht auf einen „Spaziergang mit Ärgernissen“ reduzieren.
WA-Nachrichten Nr. 251 vom März 2008 |
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Unsere Golfballmarken ( Auszug )
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