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Werbeartikel-News

Fair Play am globalen Arbeitsmarkt
21.04.2010 09:04:48

Unsere Lieferanten sorgen für "Fair Play"

Wir fühlen uns unserer sozialen Verantwortung verpflichtet und achten auf die Einhaltung der Menschenrechte in den Fabriken, in denen unsere Hersteller produzieren lassen. BSCI und ICTI sind Verbände, die die Kontrolle bzw. die Zertifizierung der Fabriken in ihrem Auftrag übernehmen. Fair Play am globalen Arbeitsmarkt.

Viele gegenständliche Werbeträger sowie Spielzeuge wie Stofftiere  werden in Fernost hergestellt. Bei Spielzeug handelt es sich um ca. 75-80%, der weltweit gehandelten Waren. Da der Preis im Wettbewerb eine große Rolle spielt, achtete lange Zeit niemand auf die Arbeitsbedingungen in den Billiglohnländern. Im Laufe der letzten Jahre wurde jedoch eine Sensibilität bei Importeuren und Verbrauchern erreicht, welche Forderungen für bessere Bedingungen in den produzierenden Ländern mit sich brachten.

Importeure und Großhändler sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und fordern bessere Kontrollen. Daraus ergaben sich Verbände und Initiativen wie die BSCI (Business Social Compliance Initiative) und der ICTI (International Council of Toy Industry).

Die BSCI ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Brüssel. Der Verhaltenskodex basiert auf den Konventionen der ILO (internationale Arbeitsorganisation), der UNO Menschenrechtserklärung, dem UN Global Compact und den OECD Richtlinien.

Das Ziel: Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Lieferkette im Rahmen eines einheitlichen Ansatzes für importierende Unternehmen.

Der BSCI-Verhaltenskodex:
1. Einhaltung von nationalen Gesetzen, sowie industrielle Mindeststandards
2. Versammlungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
3. Verbot der Diskriminierung bei Einstellung, Fortbildung, Beförderung und Eintritt in den
    Ruhestand aufgrund sozialer oder menschlichen Unterschiede
4. Löhne müssen den Mindeststandards bzw. Industriestandards mindestens entsprechen.
5. Einhaltung der gültigen, nationalen, gesetzlichen Arbeitszeiten
6. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
7. Verbot von Kinderarbeit
8. Verbot von Zwangsarbeit und Disziplinarmaßnahmen
9. Umwelt- und Sicherheitsfragen
10. Managementsysteme zur Wahrung der Richtlinien

Diese Richtlinien haben in den Fabriken, welche dem BSCI angeschlossen sind, in Landessprache sichtbar auszuhängen.

Genauso wie die BSCI setzt sich auch das ICTI für faire Arbeitsbedingungen in den Fabriken ein. Der Weltverband der Spielzeugindustrie ist eine Dachorganisation, welcher nationale Branchenverbände aus 20 Ländern angehören, darunter der Deutsche Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI).

Allen gemeinsam ist das Ziel: Menschenrechte zu sichern!
 



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